Alle drei Jahre (diesmal waren es ausnahmsweise vier Jahre) begiebt sich die Pfadfindergruppe St. Georg Feldkirch auf Gruppensommerlager. Dort kann es auch mal für die Wölflinge etwas weiter weg gehen, heuer nach St. Georgen im Attergau! Mit rund 70 Kindern begeben wir uns auf den Weg nach Oberösterreich zu Scout Camp Austria - einem riesigem Lagerplatz inkl. Wohnhaus für unsere WiWö. Wir sind schon gespannt was uns dort wohl erwarten könnte...

Abholung: Samstag, 14. Juli - ca. 20:00 Uhr Pfadfinderheim Feldkirch
1 Comment:
Wildniskenner und Survival-Experte Rüdiger Nehberg kämpft gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM). Aber weil es auch männliche Genitalien gibt und im Deutschen Ethikrat am 23. August 2012 die rituelle (medizinisch unbegründete) Jungenbeschneidung debattiert wurde, sollten Jungenarbeiter und Pfadfinder sich, bei allerm Respekt vor Traditionen und Religionen, zur grundsätzlich schützenswerten körperlichen Unversehrtheit jedes Kindes bekennen, also von Mädchen und Jungen.
Lausanne (Schweiz) 1996. In ihrem Offenen Brief (Open Letter to Fourth International Symposium on Sexual Mutilations) kritisierte die britisch-jüdische Ärztin und Psychotherapeutin Jenny Goodman rituelle Vorhautbeschneidung kleiner Jungen so:
Ich bin zuversichtlich, dass mein Volk so viele lebensbejahende, lebensfreudige und erkenntnisbringende Traditionen hat, dass unsere Identität und kulturelle Selbstachtung ohne Probleme überleben wird, wenn wir über die Beschneidung hinauswachsen, die ein grausames Relikt ist, das ich immer als eine Abweichung vom Herzen meiner Religion empfunden habe.
I am confident that my people have such an abundance of life-enhancing, life-affirming and mind-opening traditions, that our identity and sense of cultural self-heed will happily survive our outgrowing of circumcision, a cruel relic which has always felt to me like an aberration at the heart of my religion.
http://www.cirp.org/pages/cultural/goodman.html
Auch die Ex-Muslime argumentieren überzeugend:
In diesen Tagen polarisiert die oft bagatellisierte Frage der Beschneidung von Jungen die deutsche Gesellschaft. Während sich manche hinter der Religionsfreiheit oder der Multikulturalität verstecken und die blutige Tradition verteidigen oder versuchen den Gegner als Rassisten darzustellen, betonen wir die Kinderrechte, die auch von religiösen Organisationen nicht eingeschränkt werden dürfen. Körperverletzung ist kein schützenswertes religiöses Ritual.
Einige von uns, die aus einem so genannten islamischen Land hierher nach Europa gekommen sind, haben Erinnerungen daran, wie kleine Kinder unter der Beschneidung gelitten haben. Das ist ein religiös begründeter Angriff auf den wehrlosen Kinderkörper, der weltweit Tag für Tag Opfer fordert. Die Jungenbeschneidung ist keinesfalls risikolos, sondern kann schwere Komplikationen nach sich ziehen, wie es im Kölner Fall geschehen ist.
http://eifelginster.wordpress.com/2012/07/16/296/
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